Dr. Elisabeth Strahberger – Hieden

Frauenheilkunde und Geburtshilfe
OÄ im KH Göttlicher Heiland

Josefstädter Straße 74/3
1080 Wien
Tel    +43 1 405 30 00
Mob  +43 664 433 43 06

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Beckenboden und Blase (Inkontinez)

Obwohl jede 4. Frau aufgrund von Blasen- und Beckenboden- Problemen unter ungewolltem Harnverlust, ständigem Harndrang oder Blasenentleerungsstörungen leidet, handelt es sich hierbei nach wie vor um ein Tabuthema, das oftmals nicht einmal beim Arzt angesprochen wird. Dies führt wiederum zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität, der Alltag wird zum Problem, die Sexualität leidet, sozialer Rückzug mit Isolation ist die Folge.

Häufig geht die Inkontinenz mit einer Beckenboden - Schwäche einher, die unter anderem durch Geburten, hormonelle Schwankungen während der Wechseljahre oder Übergewicht begünstigt wird.

Da es verschiedene Formen der Harninkontinenz gibt, denen verschiedene Ursachen zu Grunde liegen und in Folge dessen unterschiedliche Therapieschemata benötigen, ist eine exakte Abklärung unabdinglich.


Exakte Abklärung

Nach Erhebung einer ausführlichen Anamnese (= Krankengeschichte) folgt eine körperliche Untersuchung, um abzuklären ob eine Gebärmutter/Scheidensenkung oder eine Blasenentzündung vorliegen.

Falls nötig, wird eine weiterführende Diagnostik in der Beckenbodenambulanz des Krankenhauses Göttlicher Heiland durchgeführt (urodynamische Untersuchung), bei der die Funktionsfähigkeit der Blase und Harnröhre überprüft wird.

Je nach Ursache, Ausprägung und Form der Inkontinenz, steht eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, wie Physiotherapie mit Beckenbodentraining, Biofeedbacktherapie, gezielte Elektrostimulation, das Einsetzen von Pessaren, Einsatz von verschiedenen Medikamenten sowie auch Operationen zur Korrektur einer Scheidensenkung und Einlegen eines TVT- Bandes (Tension free Vaginal Tape), eine schonende Operationstechnik der sogenannten Belastungs(Stress)harninkontinenz.