Dr. Elisabeth Strahberger – Hieden

Frauenheilkunde und Geburtshilfe
OÄ im KH Göttlicher Heiland

Josefstädter Straße 74/3
1080 Wien
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Wechseljahre

Die Wechseljahre sind eine wichtiger, doch oftmals negativ besetzter Einschnitt im Leben einer Frau.

Vielen fällt es schwer, sich von den "fruchtbaren Jahren" endgültig zu verabschieden. Obwohl die biologische Lebenserwartung deutlich höher ist als noch vor wenigen Jahrzehnten und Frauen von heute bis ins hohe Alter attraktiver und dynamischer denn je sind, schleicht sich oftmals dennoch das Gefühl ein, jetzt zum "alten Eisen" zu gehören. Die eigene Auseinandersetzung mit dem Älterwerden fordert manchmal viel psychische Energie.

Spätestens jetzt sollte der Zeitpunkt gekommen sein, mehr auf sich und seine Bedürfnisse zu achten, sich regelmäßig Gutes zu tun und seinen Lebensstil in Richtung gesunder, eiweiß- und vitalstoffreicher Ernährung und sportlicher Betätigung (insbesondere Krafttraining zur Osteoporoseprophylaxe) zu korrigieren. Viele Frauen wissen nicht, dass sie durch regelmäßiges Training ihr Krebsrisiko (bei Brust und Dickdarmkrebs bis zu 40%!!) deutlich herabsetzen können.

Auch wenn die Wechseljahre normal und keine Krankheit sind, kann es dennoch durch die Hormonumstellung zu zahlreichen, behandlungswürdigen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen, Gewichtsprobleme und Gelenksschmerzen sowie trockener Scheide und Augenschleimhaut kommen.

Verständnisvolles Zuhören und ein individuell angepasstes Behandlungsregime, das von zahlreichen alternativen Methoden wie TCM, Homöopathie, Bachblüten, sowie pflanzlichen Präparaten und Tees (Traubensilberkerze, Mönchspfeffer, Johanniskraut) reicht, helfen ihnen, diese Zeit gut zu meistern.

Bei starken Wechselbeschwerden, welche die Lebensqualität eklatant beeinträchtigen, ist es manchmal unumgänglich eine Hormonersatztherapie einzuleiten, wobei nach Erstellen des persönlichen Risikoprofils mit der niedrigsten Dosierung begonnen und langsam bis zum erwünschten Effekt gesteigert wird. Die Behandlung sollte nicht länger als 5 Jahre dauern und sobald als möglich langsam ausgeschlichen werden.